Verlag:
GRIN VERLAG
Erschienen:
07.01.2020
Seitenanzahl:
13
EAN:
9783346091536
Sprache:
Deutsch
Format:
PDF
Schutz:
Dig. Wass.

Tiergestützte Intervention bei demenziell erkrankten Menschen. Ziele, Chancen und Herausforderungen

Kerstin Strohbach


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Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Gesundheit - Pflegewissenschaft - Altenpflege, Altenhilfe, Note: 1, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit der tiergestützten Intervention in der Altenpflege. Der Fokus liegt auf der Arbeit mit Demenzerkrankten. Die tiergestützte Intervention findet weltweit Beliebtheit in der Behandlung allgemeiner psychischer Erkrankungen. In Australien, Kanada, England und den USA werden Tiere regelmäßig, standardmäßig und erfolgreich in die Behandlung psychisch erkrankter Menschen eingesetzt. In Deutschland findet man in Seniorenheimen und anderen Einrichtungen für psychisch erkrankte Menschen hingegen nur wenig tiergestützte Intervention oder Angebote. Oftmals finden nur sporadisch Hundebesuchsdienste statt, in denen die Hunde gestreichelt werden können. Ein therapeutisches Konzept oder eine Zielsetzung findet man hier allerdings nicht. Es ist außerdem eine Seltenheit, dass eigene Haustiere bei einem Umzug ins Altenheim mitgenommen werden dürfen. Jahrelange Begleiter wie Hunde oder Katzen können nicht mehr bei ihren "Herrchen" leben. Ein weiterer Einschnitt für jeden älteren Menschen und erst recht für einen demenziell erkrankten Menschen.Mit der Frage neuer Wege in der Aktivierung von Demenzerkrankten hat sich auch Carola Otterstedt befasst. In ihrem 2013 erschienenen Buch zeigt sie, dass man durch tiergestützte Intervention positive Reaktionen bei Demenzerkrankten hervorrufen kann. Sie zeigt in ihrem Buch, wie Begegnungsangebote professionell organisiert werden können, sodass positive Effekte für Mensch und Tier entstehen. Die Facharbeit verfolgt drei Ziele: im ersten Teil werden Begriffe erläutert und das Verständnis der tiergestützten Intervention verdeutlicht. Ziele der tiergestützten Intervention werden beschrieben und analysiert. Der zweite Teil widmet sich der Fragestellung, wie sich die tiergestützte Intervention durch einen Hundebegleitdienst in einem Alzheimer-Therapiezentrum realisieren lässt und welche Beobachtungen die Autorin hierzu gemacht hat. Zum Schluss geht es um die Grenzen und potentiellen Probleme der tiergestützten Intervention bei Demenzerkrankten.

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