Verlag:
GRIN VERLAG
Erschienen:
08.06.2022
Seitenanzahl:
21
EAN:
9783346658302
Sprache:
Deutsch
Format:
PDF
Schutz:
Dig. Wass.

Der Taoismus im damaligen und heutigen China. Praktische Ausdrucksweisen und religiöse Zentren


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Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Allgemeines u. Übergreifendes, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Zur Zeit der „Streitenden Reiche“ (479-221 v.Chr.) bildeten sich in China verschiedene philosophische Strömungen heraus: eine davon war der Taoismus. Die Taoisten hatten nie wirklich eine einheitliche Lehre und so entwickelten sich in den unterschiedlichen Gruppierungen auch die verschiedensten Praktiken. Einen Teil davon versuche ich in dieser Arbeit aufzuzeigen. Der erste Teil dieser Arbeit skizziert einen zeitlichen Ausschnitt des Taoismus, indem er auf verschiedene Lehren dieser Religion eingeht. So beschäftige ich mich mit dem Taoismus der Gelbturbane, dem Taoismus der Himmelsmeister, der Lehre der höchsten Klarheit und dem Taoismus des numinosen Juwels. Dabei lege ich ein besonderes Augenmerk auf die jeweilige Lehre und ihre praktischen Umsetzungen. Näher gehe ich außerdem auf die religiösen taoistischen Zentren ein, die gut die Tätigkeiten der damaligen Taoisten zeigen.Ein historischer Einblick in die Lehren des Taoismus ist wichtig, um die noch heute in den Köpfen der Menschen verankerten Traditionen zu verstehen. Der Taoismus ist auch heute noch eine der fünf offiziellen Religionen Chinas. Zahlenmäßig gehörte der Taoismus nie zu einer der größeren Religionen und bekam deshalb nicht dieselbe Aufmerksamkeit wie etwa der Buddhismus oder der Konfuzianismus. Auch die konkrete Forschung über ihn blühte erst in den letzten Jahrzehnten auf. Doch findet man auch heute noch viele Ideale und Ideen des Taoismus in den Köpfen der asiatischen Menschen. Deshalb beschäftige ich mich im zweiten Teil dieser Arbeit mit den Ausprägungen des Taoismus in der heutigen chinesischen Gesellschaft. Besonders gehe ich auf sein Auftreten im Alltag der Chinesen ein und betrachte dabei seine Anwendung in Kunst, Kultur, Sport und Medizin. So befasst sich der zweite Teil dieser Arbeit mit dem Tao der Unbrauchbarkeit, der Einfachheit und des Reisens, der Suche nach Unsterblichkeit und dem Fluss des qi.

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