Verlag:
GRIN VERLAG
Erschienen:
30.06.2008
Seitenanzahl:
6
ISBN:
363807076X
EAN:
9783638070768
Sprache:
Deutsch
Format:
EPUB
Schutz:
Dig. Wass.
Downloadzeit:
Maximaler Downloadzeitraum: 24 Monate

Exposé zu Aristophanes´ "Die Vögel"


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Exzerpt aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,8, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: In dem hier vorliegenden Exposé werde ich mich mit der antiken Komödie Aristophanes´ „Die Vögel“ beschäftigen, die erstmals im Jahre 414 v. Chr. aufgeführt wurde. Zunächst möchte ich einen kurzen Abriss über die Gattung Komödie wiedergeben. Hierbei handelt es sich um eine literarische Entwicklung, die von der attischen Komödie ausging und im Laufe der Zeit diverse Formtypen herausbildete. Dies ist zum einen die klassische Komödie, die auf das griechisch-römische Muster zurückgeht und als geschlossene Form bezeichnet wird und zum anderen die romantische Komödie, die die offene Form verkörpert. Seit 486 v. Christus gehören Komödien in Athen zum Bestandteil der staatlichen Dionysosfeiern, wobei deren Herkunft und Ausbildung umstritten sind. Einer der bedeutendsten Vertreter der alten attischen Komödie des 5./4. Jahrhunderts ist vor allem Aristophanes mit elf erhaltenen Komödien. Diese Zeit, das letzte Drittel des 5. Jahrhunderts v. Christus, war eine Zeit, die von Not und Elend, sowie von politischen, wirtschaftlichen und sozialen Ereignissen gezeichnet war. Um einen Überblick über das Stück zu gewinnen folgt eine kurze Inhaltsangabe. Die Protagonisten der Handlung von Aristophanes „Die Vögel“ bilden zwei athenische Bürger mit Namen Peithetairos und Euelpides und werden im Stück als Ratefreund und Hoffegut genannt. Auf der Suche nach einem Wohnsitz um den Prozessierungen ihrer Mitbürger zu entfliehen treffen sie auf Wiedehopf, einem verwandelten Vogel, der zuvor König Tereus war. Leider konnte dieser ihnen auch keinen Platz auf der Welt nennen, an dem sie ihren Frieden vor den Menschen finden. Daraufhin hatte Ratefreund den Einfall, bei den Vögeln zu bleiben und zwischen Himmel und Erde eine Stadt zu gründen. Von diesem Platz aus hätten die Vögel die Möglichkeit über Götter und Menschen zu herrschen und ihre alte verlorene Macht wiederzugewinnen.

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